„Traditionsfahrt“ zum Wisseler See
60 Teilnehmer bei der Familienfahrt

Auch in diesem Jahr ging es im Juni wieder mit 60 Teilnehmern zum Wisseler See nach Kalkar. Wegen des kalten, regnerischen Wetters sagten einige Familien die Anreise für Freitag ab und kamen erst am Samstagmorgen an. Die meisten ließen sich jedoch nicht entmutigen und bauten bei leichtem Nieselregen ihre Zelte bzw. Wohnwagen bereits am Freitag auf.
Ursprünglich teilte man uns bei der Buchung mit, dass uns in diesem Jahr andere Parzellen zugeteilt wurden. Aber glücklicherweise bekamen wir auf dem Platz doch noch „ unsere altbewährte“ Zeltwiese, was wir dem unermüdlichen Einsatz von Jörg zu verdanken haben, der bereits Freitagmittag in Kalkar anreiste und alles Notwendige mit der Campingplatzleitung regelte.
Das trug natürlich zu einer mächtigen Steigung unserer Stimmung bei, denn die Wiese bietet gerade bei solch einer großen Gruppe schon erhebliche Vorteile. Am Abend konnten wir uns sogar im Trocknen von unseren Grillmeistern Jörg und Thomas verwöhnen lassen, bis dann um 22.00 Uhr der große Regen kam. Aber zum Glück fanden wir alle in dem großen Pavillon von Thomas und Sabine einen gemütlichen Platz und ließen den Abend mit guter Laune ausklingen.
Nach einer durchregneten Nacht waren wir am Morgen zunächst einmal damit beschäftigt, die größeren Pfützen zu beseitigen. Bei Heike und Mac trifft hier eher der Begriff „ See“ zu, der sich in ihrem Vorzelt gebildet hatte. Das Wetter wurde dann aber immer besser, es wurde gemütlich gefrühstückt und nachdem auch die restliche Truppe anreiste, zeigte sich sogar die Sonne.
Mittags starteten wir dann mit unserem Sportprogramm. Nach einer gemeinsamen Aufwärmrunde durften alle in einer Sportolympiade an verschieden Stationen ihr Können unter Beweis stellen. Unter anderem gab es einen Hockey-Parcours, Stelzenlaufen, Sommerskilaufen, Zielwerfen mit nassen Schwämmen und auch den derzeitigen Trendsport „Slackline“. Dabei rief der Anblick der ungeschickten Teilnehmer auf den wackeligen Spanngurten bei den Zuschauern großes Gelächter hervor.
Aber auch außerhalb der Sportolympiade gab es genug Möglichkeiten zur sportlichen Aktivität. Trotz relativ kühler Wassertemperaturen zog es einige in den herrlichen Badesee. Vor allem die jüngeren Kinder zeigten sich da sehr unerschrocken. Außerdem wurde wieder Beachvolleyball gespielt. Hier trägt die Nachwuchsarbeit von Jörg im Volleyball erste Früchte, da sich immer mehr Kinder und Jugendliche an diesem Sport erfreuen und bunt gemischte Senioren-Jugend-Teams im Sand gegeneinander spielen konnten.
Direkt neben unserer Zeltwiese kam es immer wieder zu hart umkämpften Basketball-Matches und in der mit zu nutzenden Sporthalle auf dem Campingplatz konnte sogar in der Abenddämmerung noch Fußball gespielt werden. Am Ende des schönen Tages waren alle rundum glücklich und zufrieden und man freute sich wieder auf das abendliche Grillen in geselliger Runde.
Der Abend sollte mit einem schönen Lagerfeuer abgerundet werden. Aber nachdem der „Platzsheriff“ uns zweimal bereits freundlich ermahnt hatte, entschlossen wir uns dann doch schweren Herzens, das Feuer zu löschen. Wir wollen ja schließlich im nächsten Jahr wieder kommen!
Der Samstag wurde erst spät in der Nacht beendet. Als unser Vereinsvorsitzende Werner mit Sandra die Heimreise antrat, versprach er, uns im nächsten Jahr wieder am Wisseler See zu besuchen und dann vielleicht doch mal eine Nacht im Zelt zu übernachten?!?! Wir würden uns auf jeden Fall freuen!
Nach einer kurzen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück wurden mit vereinten Kräften die Zelte abgebaut und der Platz geräumt. Vielen Dank an alle, es war wieder schön mit euch, bis zur nächsten Familienfahrt! An dieser Stelle möchten wir auch noch Wolbert Hammes danken, der uns zum wiederholten Male seinen Anhänger für die Familienfahrten geliehen hat.
Gabi Tichy